Die Künstlerin und Kuratorin Esma Kudar präsentierte am Sonntag, den 29. Juni 2025, den vierten Teil ihres Projekts „28+3 | Mondkalender – Symbolkultur-Serien“, an dem sie seit 11 Jahren arbeitet, in der Tahtakuşlar Ethnografischen Galerie / Selim Turan Galerie sowie im Kudart Kunstgarten in Edremit, Balıkesir. Diese Ausstellung ist zugleich die 100. Ausstellung ihrer Karriere.

In diesem langfristigen Projekt interpretiert Kudar mythologische Erzählungen durch die zeitgenössische Sprache der Kunst neu, indem sie Maya-, Schamanen- und nordische Symbole mit Zahlen kombiniert. Durch die Verwendung von Symbolen bringt sie Vergangenheit und Gegenwart, uraltes Wissen und modernes Denken zusammen. Jede Ausstellung lädt das Publikum ein in ein narratives Universum, das von vielschichtigen Bedeutungen durchdrungen ist.

Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist Esma Kudar auch im kulturellen Bereich sehr aktiv. Als Leiterin der Tahtakuşlar Ethnografischen Galerie wurde sie mit zahlreichen renommierten Auszeichnungen geehrt, darunter der Große Preis der Türkischen Welt und der Preis für die Beste Türkei-Promotion, die beide von der UNESCO anerkannt sind. Die Galerie bleibt ein bedeutendes kulturelles Zentrum – sowohl in der Türkei als auch auf internationaler Ebene.

Kudar ist ebenfalls für ihre kunstbasierten Kinderprojekte bekannt, die verschiedene Disziplinen miteinander verbinden. Im Rahmen dieser Projekte hat sie in mehreren Ländern internationale Bildungsprogramme durchgeführt. Diese Projekte, die Kunst und Bildung vereinen, zielen darauf ab, Kindern kreative Ausdrucksmöglichkeiten zu bieten.

Diese neue Ausstellung widmete sie dem Gedenken an ihren Vater, M. Selim Kudar, und zog mit ihrer Performance zur Eröffnung große Aufmerksamkeit auf sich. Sie bedankte sich besonders bei ihrer Nichte Senem Gizay Kudar für die Unterstützung, bei Enver Çılgın für seine Live-Performance, bei Talha Akman für die filmische und fotografische Begleitung dieses besonderen Tages, bei ihrem Bruder Hasan Kudar, ihrem größten Unterstützer, sowie bei ihrer Mutter Senem Kudar, der Gründerin der Marke Şatürta, für das Design ihres Outfits. Auch allen Kunstfreunden, die an der Eröffnung teilnahmen, sprach sie ihre Dankbarkeit aus.


Während Esma Kudar sich auf den letzten Abschnitt ihres Projekts „Symbolkultur-Serien“ vorbereitet, setzt sie ihren künstlerischen Weg fort, um die Kraft und die universelle Sprache der Symbole durch die Kunst zu vermitteln.






















































