Diese Folge der Sendung „Eylül Aşkın İle“ (Mit Eylül Aşkın), moderiert von Eylül Aşkın und gedreht im Corner Kadıköy, hat den Hundeverhaltensexperten Sait Emre Güneş als Gast.
„Ich absolvierte Ausbildungen in Psychologie und Körpersprache.“
Sait Emre Güneş betonte, dass es keine Einrichtungen für Hundeverhaltenswissenschaft gebe, weshalb er zunächst Experten konsultierte: „Ich bin empathisch. Ich forschte, bildete mich ständig weiter. Ich absolvierte Psychologie- und Körpersprache-Trainings. Jetzt verstehe ich Hunde – das ist wohl mein Unterschied.“
„Die Tiere unseres Landes sind temperamentvoll.“
Er erklärte, türkische Hunde und Katzen seien eigenwillige Geschöpfe, die man nicht zwingen könne: „In anderen Ländern, etwa beim Perserkatzen, sehen wir liebevolle, posierende und weniger aktive Eigenschaften.“

„Hunde machen nichts falsch.“
„Hundeverhalten ist vorhersehbar. Wir programmieren ihnen falsche Dinge ein. Wir züchten Hunde mit Herzrasen, Hektik und Bluthochdruck – und das wird uns als Fachwissen vermittelt.“ Sein Fazit: „Hunde haben keine Verhaltensstörungen. Menschen haben Verhaltensprobleme gegenüber Hunden. Training braucht nicht der Hund, sondern der Halter.“
„Grundlegendes Hundeverhalten überrascht uns.“
Der Experte kritisierte, Menschen reagierten auf instinktives Hundeverhalten oft unnötig überrascht: „Dadurch halten uns Hunde für naiv. Ich würde auch jemand Naiven beschützen – aber wenn er mich herumkommandiert, würde ich lachen. Darum geht‘s.“
„Rassespezifische Merkmale sind essenziell.“
Zum Verständnis eines Hundes betonte er: „Man muss rassespezifische Eigenschaften (Kynologie) UND individuelle Psychologie kennen. Die Lösung liegt komplett in der Psychologie.“

„Wir behandeln Hunde wie Babys.“
„Chihuahuas wiegen 1 kg, sind aber die aggressivsten Hunde. Warum? Weil man sie nie ernst nimmt – sie werden wie Babys behandelt.“ Dies führe zu Schutzängsten und psychischen Problemen, da Hunde untereinander Größenunterschiede ignorieren, Menschen aber kleine Hunde vermenschlichten.
„Hunde sind Körpersprache-Leser.“
„Hunde beobachten weniger, WAS wir sagen, sondern WIE wir es tun. Sie verstehen Befehle in jeder Sprache. Wir unterschätzen sie völlig – wir begreifen sie nicht.“
Kontakt via Instagram:
Erreichen Sie Sait Emre Güneş unter @evinizdekopekegitimi für Beratung zu Ihrem Vierbeiner: „Aktuell sind wir überlastet, aber wir bemühen uns, allen der Reihe nach zu antworten. Rufen Sie mich an, wenn Sie sagen: ‚Ich will meinen Hund verstehen‘ – nicht ‚Ich will, dass er dies/jenes tut‘.“




















































